Looking for a music management

From 1980 to nearly 2000 I was a professional musician with my own electronic production studio (that was a rarity at that time). I regularly released records (Schaltkreis Wassermann) and had some hits (Matterhorn Project) but most of the money I made came from making music in the realms of movie and video soundtracks, jingles and radio advertisements.

In the late 90ies I got tired of investing my musical passion into contract work and I started doing software jobs. After a couple of years I specialized into developing databases with FilemakerPro which I still do today. I like the intellectual challenge of writing software and I appreciate that I mostly have to use my brain and not so much of my heart for earning my living.

I’ve always continued to make my own music, now freed from commercial restrictions (my own chillout solo albums, producing two solo albums for my wife Stella Wassermann, developing my live psyTrance project Eternal Bliss and producing other artists). In the last couple of years the wish to spend more time as a musician again has become stronger. I don’t want to abandon my software jobs but I want to be touring with my live projects from time to time and make my recorded music known on a larger scale.

Currently I have a new psyChill album nearly finished that will be released under my name of PJ Wassermann. I have a couple of new electronica tracks that will become a new album of Schaltkreis Wassermann, maybe even a double album with all the Schaltkreis material that I have made for my concerts with Stella in 2009 and 2010 before she tragically died in 2011. I also have a new ambient album ready.

To release all this music and to manage my live gigs I need professional help. With my daytime jobs I just have time left for making my music. I can’t search for a label, promote the recordings and do bookings – I just don’t have the time. So if you have any suggestions for a good and efficient management that respects my artistic integrity then please get in touch with me…

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Stella Wassermann – danke für die Reaktionen

Die Reaktionen auf Stella Wassermanns Uebergang in die geistige Welt waren überwältigend: Briefe, Mails, Telefonate und Blumen. Viele haben an ihre persönlichen Begegnungen mit dieser charmanten, humorvollen und faszinierenden Persönlichkeit erinnert, mit der ich so viele Jahre verbringen durfte, viele haben mir ihre tröstlichen Gedanken mitgeteilt, und einige haben mir von ihren bewegenden persönlichen Schicksalen berichtet, die so grosse Ähnlichkeit mit meinem aufweisen. Herzlichen Dank an Alle!

Auch einige Medien und Organisationen haben Nachrufe auf Stella veröffentlicht, die als Schweizer Musikerin und Pionierin der elektronischen Musik viele junge Leute beeindruckt hat, wie wir in Gesprächen immer wieder erfahren haben. In der Öffentlichkeit sind vor allem die frühen Erfolge mit Schaltkreis Wassermann und Matterhorn Project haften geblieben, während Stellas spätere Solo-Alben The Palace of Yin und L’Ame de la Lune bei manchen Menschen tiefe und vielfach heilende Eindrücke hinterlassen haben.

Rockförderverein Basel

Fonoteca Nazionale, Lugano

• Basler Zeitung vom 16.4.2011

BLICK vom 14.4.2011

Matterhorn Project MOO! bei swissinfo.ch und Schaltkreis-Wiki

Unter dem witzigen Titel „The Swiss cow that became a cult mooves on“ hat der Journalist Robert Brookes bei swissinfo.ch ein aktuelles Interview mit Matterhorn Project veröffentlicht. Darin gibt’s allerlei Background-Information zu einem der verrücktesten Schweizer Pop-Projekte und seinen Machern Stella & PJ Wassermann.

Gleichzeitig ist auf dem der Neuen Deutschen Welle gewidmeten NDW-Wiki ein Eintrag zu Schaltkreis Wassermann entstanden, unserem ältesten Projekt, inclusive ausführliche Discographie. Besser als auf unserer eigenen Schaltkreis-Website, zum Glück gibt es Fans…

Videomaterial gesucht für MOO!

Heute erscheint von Matterhorn Project die neue CD-Single MOO!, der 2008-Remix unseres alten Hits MUH!. Enthalten sind darauf eine neue Radio-Version sowie der „Swiss Chalet Remix“, den wir zusammen mit dem italo-schweizerischen DJ Tony White gemacht haben, und auch die klassische 1985er-Version.

Nun würden wir gerne wieder einen Videoclip zusammenbasteln. Falls du witziges oder einfach schönes Videomaterial besitzt, das irgendwo in den Themenkreis Matterhorn, Kühe und Schweizer Brauchtum passt, dann würden wir uns sehr freuen, wenn du es uns zur Verfügung stellen könntest! Es kann natürlich auch sonst irgendwas witziges sein, von dem du denkst, dass es zu MOO! passen würde.

MOO! cover

Hier kannst bei MOO! reinhören.

Und hier bei cede.ch kannst du die CD kaufen.

Zur Kontaktaufnahme klicke bitte auf diesen Link auf die Website von Matterhorn Project. Wir freuen uns darauf, von dir zu hören!

MOO! ist in der Schweiz im Vertrieb von K-Tel. Bestellnummer: hyperdisc hd 024-5

Die grössten Schweizer Hits

Gestern waren Stella und ich als VIP-Gäste eingeladen beim Schweizer Fernsehen zum Finale von „Die grössten Schweizer Hits“. Zuvor hatten wir bereits mit MUH! / Matterhorn Project als Nominierte an einer der Sendungen teilgenommen.

Es hat mich und viele andere anwesende Musiker sehr gefreut, dass das Schweizer TV mit dieser gut gelungenen Sonntagabend-Serie die Schweizer Musik-Szene geehrt hat. Eine Wertschätzung war hier spürbar, die wir viele Jahre schmerzlich hatten vermissen müssen. Ich kann mich gut erinnern an die vielen fruchtlosen Diskussionen mit Radio- und Fernsehredaktoren, die früher einfach der Meinung waren, Schweizer Musik sei irgendwie minderwertig.

Davon war nun gar nichts mehr zu spüren. Im Gegenteil, es war schon fast verblüffend zu sehen, wie stilistisch breitgefächert die Szene daherkommt und wie professionell die Qualität praktisch durchgehend war. Zudem herrschte unter den Musikern ein familiärer Geist über alle Stilrichtungen hinweg. Und es hat einfach Spass gemacht, im Publikum zu sitzen und sich die Highlights der CH-Szene servieren zu lassen.

Ein grosses Danke an die Redaktion unter Toni Wachter, an das witzige Moderatoren-Team Sven Epiney, Francine Jordi, Beni Thurnheer und Roman Kilchsperger sowie an alle, die hinter den Kulissen mitgewirkt haben!

Persönlich hat es uns sehr gefreut, dass einige jüngere Musiker, zB Schwegi aus Baschis Band, sich uns gegenüber als Fans von MUH! geoutet haben. Für viele war MUH! in der Kindheit offenbar ein prägendes Erlebnis gewesen. Wir sind gespannt, wie die heutigen Kids auf unseren MOO! Remix 08 reagieren werden…

Matterhorn Project an der After-Show-Party bei TV DRS
Matterhorn Project an der After-Show-Party bei TV DRS
Foto: Bruno Torricelli

Neue MOO!-Maxi von Matterhorn Project in Pressung

Nach unserer Nominierung von MUH! / Matterhorn Project in der höchst erfolgreichen TV-Sendung „Die grössten Schweizer Hits“ ist das Interesse an MUH! wieder stark angestiegen. Vor allem DJs haben uns immer wieder gefragt nach einer Club-Version.

Nun, wir haben eure Wünsche erhört und zusammen mit Electroking-DJ Tony White einen Club-Remix gebaut, der auf den Namen „MOO! Swiss Chalet Remix“ hört. Gleichzeitig haben wir auch eine neue Single-Version produziert. Um Verwechslungen mit der MUH!-Original-Hitsingle von 1985 zu vermeiden, heisst das neue Baby MOO!.

MOO! cover

Den Cover, den wir absolut geil finden, hat wieder unser Hauszeichner Simon Inäbnit auf dem Gewissen – danke, Simon, für die tolle Arbeit. Ebenfalls wieder mit von der Partie sind die Kuhglocken und der wunderschöne Jodel von Heidi Blum. Heidi hatte damals vor 22 Jahren viele Anfeindungen aus der Ländler-Szene erleben müssen, denn Jodeln im Pop-Kontext gab es noch gar nicht und wurde als „Verkitschung“ empfunden. Heute sind alle toleranter geworden und freuen sich einfach an der Musik.

Auch Stella und ich wurden in den 80er-Jahren wegen MUH! angefeindet. Der Schweizer Pop-Sender DRS3 weigerte sich damals gar, den Song zu spielen, nur gerade in der Hitparade kamen sie nicht darum herum. Die haben das wohl als Verrat an der Popmusik empfunden – wie engstirnig das nun im Rückblick wirkt! Wir hoffen jedenfalls, dass wir heute mit MOO! bei DRS3 auf mehr Gegenliebe stossen werden…

MOO! erscheint auf unserem Label hyperdisc und in der Schweiz im Vertrieb von K-Tel. Das Ausland wird folgen. Die Bestellnummer lautet hyperdisc hd 024-5.

MOO! backside

Toni Vescoli: „Ich war nie ein Hippy“

Letzten Sonntag waren wir mit MUH! von Matterhorn Project zu Gast bei „Die grössten Schweizer Hits“ von TV DRS. Wir waren im Publikum platziert und kamen uns wie Aliens vor in der grossen Unterhaltungs-Show, wo der Aufnahmeleiter stets rumturnte und zum Applaus und Schunkeln animierte.

Am meisten Eindruck machte mir aber Toni Vescoli, der mit seiner Gruppe „Les Sauterelles“ und der Single „Heavenly Club“ den Abend für sich entschied und nun ins Finale darf. Vor der Sendung sprach ich ihn auf die guten alten 60er Jahre an, in denen er mit seiner Gruppe die grössten Erfolge gefeiert hatte. Doch da war ich an den Falschen geraten, dezidiert stellte er richtig: „Ich war nie ein Hippy. Hippies sind arbeitsscheu und schmuddelig. Ich hatte Familie und habe immer gearbeitet.“ Ich konnte gerade noch einwenden, dass er das Hollywood-Diffamierungs-Cliché von Hippies verbreite, da wurden wir schon getrennt, weil die Sendung losging.

Während der Show sprach Moderator Sven Epinay den Toni darauf an, dass in seinem Hippie-Song das Thema „high“ besungen werde. Da beeilte sich Toni, weinselige Geschichten zu erzählen, und dabei weiss doch jeder, dass die Hippies auf Shit und Trips standen. Da verdankt einer seine Karriere dem Hippie-Habitus, den Hippie-Kleidern und den Hippie-Texten, und dann streitet er alles ab.

Toni, deinen Song finde ich toll, aber dich verstehe ich nicht…