Kapitalismus

Ist es nicht seltsam, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo die produktiv tätigen Menschen am wenigsten Geld verdienen, während absurd hohe Beträge von Hedge Funds und anderen Spekulanten abgezockt werden, die nur gerade Lücken im Finanzsystem ausnutzen, ohne selber einen produktiven gesellschaftlichen Beitrag zu leisten?

Noch seltsamer ist, dass diese Tatsache allgemein einfach so hingenommen wird.

Bedrückend ist, dass diese Parasiten aufgrund ihrer Finanzkraft einen grotesk überproportionalen politischen Einfluss ausüben. Und somit ihre zukünftigen Einkünfte absichern.

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Der Oelpreis

Er steigt und steigt. Und ich frage mich, wer verdient eigentlich wieviel an den ständig steigenden Oelpreisen? Kriegen die OPEC-Staaten jetzt doppelt oder dreimal so viel wie vor einem Jahr? Oder sind es die Raffinerien, die Transporter und die Oel-Companies? Oder nehmen einfach Spekulanten das ganz grosse Geld?

Obwohl es vom Oekologischen her richtig ist, dass der Oelpreis steigt, wäre es mir doch viel lieber, dass eine Umweltschutz-Agentur das Geld einstreicht als ein paar oberfette Milliardäre, die dann mit dem Geld kaum etwas Gescheites beitragen zur Rettung der Biosphäre und zum Leben der Menschen.

Der entfesselte Turbo-Kapitalismus jagt von Krise zu Krise und erzeugt immer perversere Gewinne für ein paar Wenige, die nichts Produktives leisten. Für den kleinen Mann und insbesondere die armen Länder wird das Leben unerschwinglich. Schon gibt es die ersten Hungerrevolten.