Schaltkreis-Remix auf Opilec-Compilation

Das italienische Label Opilec hat eine 2-disc Compilation namens “We are Opilec” veröffentlicht. Sie enthält den Schaltkreis Wassermann Remix “Gogo-Danger” von Gianluca Pandullo, der als Basis die beiden Original-Tracks “GoGoGo” and “Danger out of Space” vom Kult-Album PSYCHOTRON benützt. Weitere Remixes sind geplant.

Schaltkreis auf der Opilec-Compilation
Schaltkreis auf der Opilec-Compilation

Das schreibt Clone Records (NL) dazu:
Incredible cool compilation by I-Robots: We Are Opilec… A fascinating release which takes in tracks and remixes from Giorgio Moroder, Todd Terje, San Francisco‘ synth punk act The Units, Swiss electronic pioneers Schaltkreis Wassermann, Orlando Voorn, Nemesi and No More Klein & Mbo and of course I-Robots theself. A double cd project from Italy’s Opilec Music released to showcase fine artists with tracks ranging from krautrock, electro, house, techno and disco. A cool and rare insight into some of electronic music’s true innovators. CHECK!

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Stella Wassermann – danke für die Reaktionen

Die Reaktionen auf Stella Wassermanns Uebergang in die geistige Welt waren überwältigend: Briefe, Mails, Telefonate und Blumen. Viele haben an ihre persönlichen Begegnungen mit dieser charmanten, humorvollen und faszinierenden Persönlichkeit erinnert, mit der ich so viele Jahre verbringen durfte, viele haben mir ihre tröstlichen Gedanken mitgeteilt, und einige haben mir von ihren bewegenden persönlichen Schicksalen berichtet, die so grosse Ähnlichkeit mit meinem aufweisen. Herzlichen Dank an Alle!

Auch einige Medien und Organisationen haben Nachrufe auf Stella veröffentlicht, die als Schweizer Musikerin und Pionierin der elektronischen Musik viele junge Leute beeindruckt hat, wie wir in Gesprächen immer wieder erfahren haben. In der Öffentlichkeit sind vor allem die frühen Erfolge mit Schaltkreis Wassermann und Matterhorn Project haften geblieben, während Stellas spätere Solo-Alben The Palace of Yin und L’Ame de la Lune bei manchen Menschen tiefe und vielfach heilende Eindrücke hinterlassen haben.

Rockförderverein Basel

Fonoteca Nazionale, Lugano

• Basler Zeitung vom 16.4.2011

BLICK vom 14.4.2011

Spaced Out Again – Schaltkreis Wassermann an GOASYS II

Woahh, das war ein geiles Konzert bei der zweiten Goasys im Nordstern Basel, ein richtiger Hexenkessel. Die Live-Drums von Pierre gaben nochmals zusätzlichen Schub, dazu wunderbare psychedelische Deko und endlich einmal ein richtiger Beamer für unsere Visuals. Die Trancers flippten aus und alle hatten einen Riesenspass bei dieser Bombenstimmung.

Hier der Track „Spaced Out Again“.

Nach uns spielten Biolumineszenz, der eigens aus Israel eingeflogene GoaTrance-Liveact Powersource und am Dj-Pult Anoebis vom belgischen Suntrip-Label und Freekalizer. Wir freuen uns schon auf die nächste GOASYS…

Schaltkreis Wassermann an der zweiten GOASYS-Party

Unser multimediales Live-Projekt Schaltkreis Wassermann spielt an der zweiten GOASYS-Party am 19. Februar im Nordstern Basel. Hier der offizielle Text zur Party:

GOASYS, die „Psychedelic Multimedia Dance Experience“, geht in die zweite Runde. Nach dem erfolgreichen Auftakt vom letzten Februar im Nordstern Basel wird dieses Jahr zum ersten Mal ein ausländischer Musiker eingeflogen: der israelische Live-Act „Powersource“ reist eigens für GOASYS II in die Schweiz und gibt in der Rheinstadt eine exklusive Performance. 

Weitere Live-Acts sind Schaltkreis Wassermann und Biolumineszenz, als DJs treten Schaya, Uhu und Freekalizer an die Turntables. Doch damit nicht genug, denn es gibt Visuals auf mehreren Projektoren von Timo, eine LED-Jonglier-Show von fire.noises, eine UV-Buugeng-Performance, Chai-Tee und leckere Snacks von Konsumzwang, märchenhafte Dekoration von den Basler Goa-Tribes Kernspalter und Psycastle, sowie natürlich alle die aufgestellten Partygänger, Nachtvögel und Tanzfanatiker, die schon die erste GOASYS zum herausragenden Erlebnis machten!

GOASYS 2010 Flyer
GOASYS 2010 Flyer

Das ist das Programm im Detail:

• Chilliges Ambient Set mit DJ Schaya

DJ UHU mit Psychedelic Progressive Trance

• Multimedia-Konzert mit Schaltkreis Wassermann 
Elektronisch-psychedelischer Space-Rock mit ausgefeilten Visuals, zum ersten Mal in der Schweiz mit Ibiza-Drummer Pierre-Alain!

• Live Act mit Powersource, exklusiv aus Israel! 
Powersource ist schon über 12 Jahre dabei und bringt den klassischen Goa-Trance zur GOASYS mit!

• LED Jonglier-Show mit fire.noises

• Live-Act mit Biolumineszenz
Cedric ist die eine Hälfte des beliebten Duos „Chili und Schote“ und Biolumineszenz ist sein Soloprojekt, mit mystisch-hypnotischem psychedelic Live-Sound, die er aus einer Batterie von Electribes hervorzaubert.

• UV-Buugeng Performance von Harald

• PsyTrance-Set mit DJ Freekalizer

• Goa-Set mit DJ Schaya

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Einige Kommentare von der ersten Goasys-Party 2009:
• Woah, das war eine tolle Nacht!…
• Das war definitiv eine der besten indoor parties die ich bis jetzt erleben durfte!…
• Ich habe mich rundherum wohl gefühlt, überwältigendes Buffet, geniale Musik.

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Eintritt: CHF 25.– / EUR 17.–
Doors: 21:00h
Ab 18 Jahren

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Anfahrt mit ÖV
– Tramlinie 1/14, Tramlinie 11, Buslinien 603+604 bis Voltaplatz
– Vom Voltaplatz her Richtung Brücke auf linker Strassenseite gehen
– Eingangstür Info Center NT

Anfahrt mit Auto
– Autobahn A2 durch Basel durch in Richtung D/F
– Richtung Euro Airport einschlagen (France)
– Nach der Dreirosenbrücke Ausfahrt ‚St. Johann Hafen‘ (Novartis)
– Parkplätze nach Ausfahrt rechts
– Eingangstür Info Center NT

Multitrack-Aufnahme mit LogicPro auf MacBookPro

Letzthin wollte ich erstmals mit LogicPro auf meinem MacBookPro eine detaillierte Bandprobe von Schaltkreis Wassermann aufnehmen. Als Interface habe ich ein MOTU Ultralite3 mit acht analogen Eingängen. Ich spielte wie gewohnt die Backing Tracks vom Laptop ab und wollte gleichzeitig acht Spuren aufnehmen (3 stereo plus 2 mono).

Natürlich gab’s zuerst einmal eine ganze Anzahl von Problemen: vor allem stoppte Logic immer wieder die Aufnahme mit der Botschaftt „Harddisk zu langsam oder System überlastet“. Durch Pröbeln und dank der super Hilfe der Kollegen von logicuser.de ging’s dann aber perfekt. Gerne möchte ich hier meine Erfahrungen mitteilen.

1. Die interne Festplatte sollte dem System und den Programmen vorbehalten sein, dann läuft es am besten. Vor allem, wie bei mir, wenn die interne Platte von 485GB nur noch 35GB frei hat.

2. Für die externe Platte, von der abgespielt und auf die aufgenommen wird, sollte möglichst ein Firewire- Anschluss verwendet werden, nicht USB!

3. In den Logic-Audio-Einstellungen sollte eine nicht zu kleine Puffergrösse gewählt werden. 128 Samples führten bei mir zu Problemen, mit 512 Samples geht’s gut. Dann ist zwar die Latenz (Verzögerung) etwas höher, aber immer noch im akzeptablen Bereich.

Zudem hatte ich zuerst nicht bedacht, dass beim MOTU mit der mitgelieferten Software CueMix FX allerhand eingestellt werden kann (Software-Mischpult, Equalizer, Effekte). Die letzten Einstellungen werden im Gerät gespeichert. Wenn man also mal was spezielles eingestellt hat, muss man daran denken, vor dem nächsten Projekt die Einstellungen wieder zurückzusetzen!

Dann gab es noch zu allem hinzu in einem Kabel eine schlechte Lötstelle. Es braucht manchmal einiges, bis alles funktioniert. Meistens läuft es dann aber lange prima – knock on wood…

LSD and musical creativity

Sometimes young musicians ask me about using psychedelics to work creatively and I tell them about our times in the late seventies and early eighties when Stella and I started working on the PSYCHOTRON album of our Schaltkreis Wassermann project and usually took some LSD (info at Erowid) more or less every weekend. At that time we were in close contact with Dr. Albert Hofmann, discoverer of LSD, and Prof. Jiri Roubicek, the Czech psychiatrist who had done intensive research on LSD healing of psychiatric patients together with Stanislav Grof. We would have loved to set up our experiments under scientific supervision but that wasn’t possible at that time. Anyway, this is what turned out to be our findings and our favorite method.

Cover of the Psychotron Album by Schaltkreis Wassermann
Cover of the Psychotron Album by Schaltkreis Wassermann

As outlined by Timothy Leary set and setting are the determining factors for a psychedelic experience. Set being the mood you’re in when you take the substance and setting the place, surroundings and people you’re with. So you have to carefully think about where you can be without being disturbed, preferably in a pleasant environment with people you like and who’ll be supporting and positive. Of course it helps to be in a balanced mood yourself and without any tensions with the people you’re with. It is best to have eaten some light but substantial food like Muesli, fruit and nuts about two to three hours before taking the substance.

Stella Wassermann with Dr. Albert Hofmann in the 90ies
Stella Wassermann with Dr. Albert Hofmann in the 90ies

After the ingestion there’s a waiting period of about 20 to 40 minutes and then the action starts to set in. You’ll begin to notice that your visual and aural perception changes. With closed eyes you see colorful whirling patterns and maybe you start to wonder who you really are. The effect gets stronger and stronger until it reaches a peak. Its height depends on the dosage you’ve chosen and of course on set and setting. After the peak you come down a bit to a plateau level where the psychedelic effect is still clearly there but not overwhelming anymore. This is the time to work musically. If you have some kind of a studio it’s practical to have set up, turned on and tested everything before embarking.

Timothy Leary on blotter paper
Timothy Leary on blotter paper

We found that moderate dosages of 80 to 120 or maximum 150 micrograms work best for electronic music. You don’t want to feel sorry to sit in front of a screen or an electronic keyboard when the effect is so strong that you’d prefer to be in nature, dancing or just lying on the bed with your beloved one and let your mind float. You need to be enough down to earth to think logically but still wired to the astral spheres and in direct contact with your intuition. Of course you must know the ins and outs of your instruments – you don’t want to read a manual in that state, it would be a terrible waste of energy. Playing a real instrument like the guitar is even more rewarding, you can be pretty sure to make some interesting or even amazing progress.

The ARP 2600 synthesizer that we enjoyed to work with at that time
The ARP 2600 synthesizer that we enjoyed to work with at that time

For us it worked best to be out in nature for the first stages. If you don’t live in the country you would need a tripsitter to drive you home or to the studio safely and pleasantly. Maybe you need some nuts or dried fruit before work to give the body some energy.

Unfortunately in these times of repression it is very difficult to know about exact dosage and purity of substances. If you find a good source then it’s best to get yourself some supply, start out with low dosages and then slowly approach the right level that works for you.

Have fun, get wise and create well!

Disclaimer
This advice isn’t meant to encourage anybody to take illegal drugs. If you really have to take it:
– Don’t buy from anybody who gives you a bad or insecure feeling.
– Always start out with a low dosage to test what you got.
– Do not drive under any circumstance! Stay away from cars, traffic and machinery in general.