Haiti

Das schrecklich langsame Anlaufen der Ueberlebenshilfe in Haiti zeigt mit grosser Deutlichkeit das falsche Denken der Menschen.

Würde der Auftrag lauten, die Ueberlebenden des Erdbebens umzubringen, so wäre der Job spätestens innert ein bis zwei Tagen erledigt. Wenn es aber darum geht zu helfen, dann ist die weltweite Militärmaschinerie überfordert.

Klar, der Flughafen war zerstört und musste zuerst notdürftig wieder hergerichtet werden. Aber alle Armeen der Welt haben doch riesige Transporthelikopter, die praktisch überall landen können. Warum werden die nicht eingesetzt?

Der Grund fürs Desaster ist klar: Das Militär, das einen riesigen Anteil des Wohlstands der Menschheit auffrisst und notabene einer der grössten Umweltverschmutzer ist, ist nur konzipiert fürs Töten und nichts fürs Helfen.

2 Gedanken zu “Haiti

  1. Wie wäre es, wenn es sich bei diesem „Desaster“ gar nicht um Unfähigkeit handelte?

    Einen Einblick in die tatsächlichen politischen Hintergründe der Entstehung des „failed state“ (Verwicklung v.a. der USA und der UN) liefern u.a. folgende Seiten:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Cité_Soleil#Eingriffe_der_UNO-Mission_in_Cité_Soleil

    „Cité Soleil under siege: Haiti’s elite, U.N., and fat cat NGOs paralyzed“
    http://www.haitiaction.net/News/HIP/4_25_5.html

    … und Naomi Klein aktuell zum Thema:
    http://i3.democracynow.org/2010/1/14/naomi_klein_issues_haiti_disaster_capitalism

    Also – helfen: ja. Aber genau schauen, wo und wie …!!

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