Ein bisschen Sieg für Blocher

Die Schweizer haben gewählt, und sie haben politische Reife bewiesen. Die 2.3 Prozent Zugewinn für die SVP sind bescheiden in anbetracht ihres in der Schweiz noch nie dagewesenen Propaganda-Aufwands und ihrer ständigen populistischen Provokationen, die dem Schweizer Politik-Habitus des Ausgleichs der Interessen so völlig zuwiderlaufen.

„Ein bisschen Sieg für Blocher“ hat der SPIEGEL zutreffend getitelt. Die aus dunklen Quellen fliessenden Dutzenden von Millionen für den SVP-Wahlkampf – die Schweiz braucht dringend ein Wahltransparenz-Gesetz – hätten eine satte Mehrheit von gegen 35 Prozent bringen sollen. Danach wäre eine rechtsbürgerliche Regierung installiert worden. Aber für eine klare Mehrheit im Nationalrat hat’s nicht gereicht. So mussten die SVPler nach der Wahl wieder friedlich werden und mit sanfter Stimme die gute alte Konkordanzpolitik loben.

Es ist anzunehmen, dass sie Ihre Ziele noch längst nicht aufgeben.

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