Music 2.0

Web 2.0 ist inzwischen ein etablierter Begriff, der das neue Mitmach-Internet umschreibt: Youtube, Blogs, Myspace – jeder Konsument ist nun auch Autor oder ein „Prosumer“ (Producer/Consumer).

Der Begriff Music 2.0 wurde von Gerd Leonhard geprägt, einem meiner Lieblings-Autoren auf dem Gebiet von Internet, Musik und Technologie. Gerd ist Autor von „The Future of Music“, einer Muss-Lektüre für jeden im Musikgeschäft tätigen Menschen. Auf seinem Blog hat er nun einen sehr lesenswerten Open Letter to the Independent Music Industry zur Verfügung gestellt, eine Zusammenfassung seiner Rede an die Independent Music Companies, die sich Ende Juni in London bei der Messe „London Calling“ trafen.

Gerds Kernthese: It’s not the copy of the recording that makes all the $$$, it’s the use. Es geht also nicht mehr darum, Kopien von CDs zu verkaufen, sondern die Musiker und die Labels müssen den Zugang zur Musik so leicht wie möglich machen, um dann an der Nutzung der Musik in Filmen, Videos, Werbung etc. und mit dem Verkauf von Add-Ons wie Merchandising Geld zu verdienen. Während die Umsätze der Major Companies stetig sinken, steigen gleichzeitig die Einnahmen der Urheberrechtsgesellschaften.

Gerd sieht eine gute Chance, dass die unabhängigen kleinen und grösseren Labels bald die vier Grossen des Musikgeschäfts (EMI, Sony, BMG, Universal) überholen können. Rosige Zeiten für unabhängige Künstler, die bisher unter dem Monopol der Majors gelitten haben!

Hier noch ein paar Ausschnitte aus Gerds Rede:

The losers built digital music stores, and the winners built vibrant communities based on music. The losers built walled gardens while the winners built public squares. The losers were busy guarding their intellectual property while the winners were busy getting everyone’s attention. 

10s of 1000s of new TV, online video, and gaming channels will be born in the next 2-3 years – and all of them will need music to go with the visuals. Millions of songs will be synched to video – this market will positively explode. It may well be that those B2B licensing revenues end up being more than 50% of your future income.

BMI’s revenues have grown from $630 Million in 2003 to $779 Million in 2006 – not bad considering the overall demise of the recorded music market, at the same time!  So read my mouse: It’s not the copy of the recording that makes all the $$$, it’s the use. In fact, the use of your music is the next big format you have been looking for.

Attention translates into money, and this is why the first objective is to get attention, and only then to get money. The biggest problem for most artists (and their labels) is obscurity not piracy!

The real-life connection to the artist, the experience that is happening around the music, the added values such as videos, films, games, chats, books, concerts and merchandising, the context (!!!) – all of that must not be free. You must stop the obsession with trying to make money merely from selling copies

3 Gedanken zu “Music 2.0

  1. Ihr sucht nach einem Verdienst im Internet, welcher zudem noch Spass bringt. Dann checkt mal diese Webseite ab: roulette-trick[.]net . Verdiene damit umgerechnet 1200 Euro im Monat.

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