Der Umgang mit Cannabis ist der Lackmustest für die sogenannten freiheitlichen westlichen Gesllschaften.

Politiker, die die Unterdrückung von Cannabis-Konsumenten befürworten, sind keine Demokraten sondern Faschisten. Sie missbrauchen Drogengesetze, um eine ihnen missliebige Bevölkerungsgruppe zu schikanieren, ihre Freiheit zu berauben, sie in ihren beruflichen Karrieren zu behindern und sie mittels Bussen finanziell zu schädigen.

Wenn ein Mensch sich entscheidet, anstelle der harten Droge Alkohol die weniger gefährliche Droge Cannabis zu sich zu nehmen, so muss das in einer demokratischen Gesellschaft respektiert werden, denn er schadet mit seinem Verhalten keinem einzigen Mitbürger. Wenn eine grosse Minderheit der Gesellschaft sich für Hanf als Genussmittel entscheidet, dann ist es Aufgabe der Politiker, die Wünsche dieser Bevölkerungsgruppe zu respektieren und ihre freie Entfaltung zu garantieren. Wenn sie das nicht tun, wie es heute und schon seit langem leider der Fall ist, dann leben wir nicht in einer Demokratie, sondern in einer autoritären Unterdrückungsgesellschaft.

Der Umgang mit Cannabis ist der Lackmustest für die sogenannten freiheitlichen westlichen Gesllschaften. Bis heute haben sie alle jämmerlich versagt, angeführt von den USA, die heuchlerischerweise „Freiheit und Demokratie“ auf ihre Fahnen schreiben, jedoch jährlich 800’000 ihrer Mitbürger wegen Cannabis-„Vergehen“ kriminalisieren. Die Situation in den USA ist so krass, dass allein der Verdacht auf ein Cannabis-„Vergehen“ ausreicht, um Haus, Auto und sämtliche finanziellen Mittel des Verdächtigen zu beschlagnahmen. Dieses schändliche Unterdrückungsverhalten wird routinemässig praktiziert, auch gegenüber Menschen, die aus medizinischen Gründen Hanf für den Eigenbedarf anpflanzen.

Die Cannabis-Konsumenten sind heute in einer ähnlichen Position wie die Schwulen vor 40 Jahren, die damals ebenfalls mit Gefängnis bedroht waren: Kaum einer getraut sich, seinen Lifestyle öffentlich zuzugeben. Bei den Schwulen war allerdings der Leidensdruck grösser, und deshalb haben sie ihre Legalisierung bereits geschafft, während die Cannabis-Konsumenten weiterhin vergeblich kämpfen oder halt eben versteckt konsumieren und sich überhaupt nicht engagieren.

Zur Erinnerung: Cannabis ist eine vergleichsweise harmlose Droge – es gibt keine Cannabis-Toten. Cannabis erzeugt, ganz im Gegenteil zu Alkohol, kein gewalttätiges Verhalten. Der grösste „Nachteil“ von Cannabis besteht darin, dass es tendenziell zu selbständigem, kritischem und kreativem Denken anregt…

5 Gedanken zu “Der Umgang mit Cannabis ist der Lackmustest für die sogenannten freiheitlichen westlichen Gesllschaften.

  1. Hallo Wassermann
    Stimmt, die Konsumenten zu unterdrücken ist falsch, da gebe ich Ihnen recht.
    Mit dem Rest kann ich nicht sehr viel anfangen.
    Es ist nicht korrekt, dass ein Haschkonsument niemanden gefährdet, ein Allkoholkonsument jedoch schon. Alkohol am Steuer wird richtigerweise bestraft. In bekifftem Zustand zu fahren gefährdet auch andere Menschen. Beim Hasch kommt erschwerend hinzu, dass jemand der 2x pro Woche kifft, medizinisch gesehen, andauernd in bekifftem Zustand ist.
    Ich habe mit vielen Haschkonsumenten gesprochen. Ich hatte nie den Eindruck, dass Haschkonsumenten „besonders“ selbständig, kritisch und kreativ denkende Menschen sind.

  2. Hallo Religo
    Es st generell nicht anzuraten, unter dem Einfluss von psychoaktiven Substanzen ein Auto zu steuern, sei es nun Alkohol oder Cannabis. Daraus aber dem Cannabiskonsumenten eine generelle Gefährdung anderer Menschen zu unterstellen, ist ein logischer Trugschluss. Tatsache ist, dass Alkohol die Gewaltbereitschaft fördert, während Cannabis sie mindert.
    PJ Wasserman

  3. @pjwassermann
    THC beeinflusst eine Reihe von mentalen Funktionen. Eine davon sind die Emotionen, wie du korrekt erwähnst. Und nochmals, ich bin keineswegs der Meinung dass Alkohol ungefährlich ist, Alkohol besteht aus einer einzigen Substanz: Ethanol. So eine Subastanz lässt sich schlichtweg nicht mit den hochkomplexen Bestandteilen von Cannabis vergleichen. Cannabis enthält über 400 chemischen Bestandteilen, die sich beim Rauchen in rund 2000 weitere verwandeln. Beim Abbau im Körper erzeugt Cannabis wiederum unzählige weitere chemische Substanzen.

    Wenn es keine „Haschisch-Toten“ gibt, wie du behauptest, dann gibt es auch keine Tabak-Toten. Selbst Kettenraucher sterben nicht an einer Überdosis Nikotin – dafür an den langfristigen Folgen des Konsums.

    Niemand weiss, wie viele Cannabis-Opfer sich bereits heute weltweit in den Statistiken über Lungenkrebstote, Herztote, Verkehrstote und in den Selbstmordstatistiken verbergen.

    „Marihuana beinhaltet die schlimmsten Wirkungen von Alkohol und Tabak. Es hat die Rauschwirkung von Alkohol und die lungenschädigenden und Krebs verursachenden Wirkungen des Tabaks sowie viele andere gefährliche Auswirkungen, die wir bei keinem von beiden kennen.
    (Dr. Robert Dupont)

  4. Also ihr wiedersprecht euch alle. Dan rechne mal aus wie viel kriminalität durch alcohol erzeugt wird und wie viel verkehrstote, weil alkohol macht einfach hemmungslos und agressiv währen thc beruhigt und chillig macht da hat man dann keine lust auf schlägereien und dumme autorennen!

  5. PS. zu dieser aussage: “Alkohol am Steuer wird richtigerweise bestraft. In bekifftem Zustand zu fahren gefährdet auch andere Menschen. Beim Hasch kommt erschwerend hinzu, dass jemand der 2x pro Woche kifft, medizinisch gesehen, andauernd in bekifftem Zustand ist.
    Ich habe mit vielen Haschkonsumenten gesprochen. Ich hatte nie den Eindruck, dass Haschkonsumenten “besonders” selbständig, kritisch und kreativ denkende Menschen sind.“

    also ich sage dazu das das alles schwachsinn wenn man 2 mal pro woche kifft und dann im dauerzustandt dicht ist…. du glaub mir da würden sich alle kiffer übels freuen ich sags dir! und ja es kann sein das die meisten cannabis konsumenten weniger geistig bereichert sind weil gerade diese leute sind meist hauptschüler und da lernt man nicht viel mehr als solche sachen kennen was aber nicht heisst das wenn gynasiasten auch ab und zu einen durchziehen das die davon dumm werden im gegenteil werden die davon kreativ, war jetz ein etwas komisches beispiel aber ich denke ich habs so bissle rübergebracht was ich sagen wollte!

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