Sie kiffen weniger, aber trinken mehr

Die Leiterin der Drogenberatungsstelle Baselland, Claudine Aeschbach, stellt eine Verlagerung des Drogenkonsums her, stand diese Woche in der Basler Zeitung zu lesen (31.10.06), „die Jugendlichen kiffen weniger, aber trinken mehr.“

Weiter sagte Frau Aeschbach: „Bei Jugendlichen haben wir derzeit mehr Probleme mit dem Alkohol als mit illegalen Substanzen wie Cannabis.“

Der Grund für die veränderte Situation ist die verschärfte Repression gegenüber Cannabis-Konsumenten und -Händlern, die in der Schweiz seit etwa zwei Jahren durchgezogen wird, und die im Kanton Baselland in einem neuen Hanfgesetz Ausdruck fand. Seither hat der Alkoholkonsum massiv zugenommen und damit Gewalt und Vandalismus. Von den Politikern, die sich mit Hanf-Repression populistisch profiliert hatten, gibt es dazu keinen Kommentar. Alkohol ist für sie wohl immer noch keine Droge.

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