Professioneller Grossterror gegen amateurhaften Kleinterror

Krieg ist der ultimative Terror. Unschuldige Zivilisten werden zu Hunderten und Tausenden ermordet, ganze Busladungen von Kindern werden in die Luft gesprengt, und kaum einer denkt sich etwas dabei. Gegnerische Kämpfer werden ohnehin mit Genuss umgelegt oder zu Krüppeln geschossen, denn es dient doch der guten und gerechten Sache, oder nicht? Vor dem Kampf wird noch gebetet zu Gott/Jehovah/Allah, um sich vom sonst als Gott der Liebe verehrten Weltenlenker den Segen zum blutigen Treiben einzuholen. Da offenbart sich die Phrase vom edlen „Krieg gegen den Terror“ als Heuchlerei und blanker Zynismus, richtig müsste es heissen „Professioneller Grossterror gegen amateurhaften Kleinterror“. Ohne letzteren entschuldigen zu wollen: es ist offensichtlich, dass in den meisten Fällen der Grossterror die Ursache des Kleinterrors ist. Nur dass die gemeinhin als Staatschefs bezeichneten Grossterroristen in den seltensten Fällen für Ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden. Ein echter „Kampf gegen den Terror“ kann nur durch das langsame Erarbeiten von Gerechtigkeit und Frieden geführt werden. Respekt und Mitgefühl für den vermeintlichen Gegner und vor allem auch für seine Frauen, Kinder und Alten sind die Voraussetzung dafür. Wieviel Blut muss noch fliessen, bis die Menschen und erst die Politiker und Wirtschaftsführer diese einfachen Wahrheiten begreifen?

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