Ratgeber für Musiker

Mai 22, 2008

Derek Sivers ist der Gründer von CDbaby, dem weltweit grössten Vertrieb für unabhängige Musiker. CDbaby zahlt zuverlässig und pünktlich und schüttet wöchentlich ca. 250′000 US-Dollars an die angeschlossenen Musiker aus.

Nun hat Derek einen Ratgeber für Musiker veröffentlicht, in dem er auf einfache und unterhaltsame Weise darlegt, wie man sich selbst promotet. How to Call Attention to Your Music ist ein Gratis-PDF, randvoll mit Praxis-Tipps.

Derek, we love you!

Hier ein kleiner Ausschnitt:

They know nothing about you. Don’t assume anything.
People will always and forever ask you, “What kind of music do you do?”
Musicians often say, “All styles, really.”

If the stranger you said that to happens to be a fan of African music, watch out! You better combine the polyrhythmic drumming of West Africa with the rich vocal harmonies of South Africa, with the microtonal reeds of Northeast Africa. And if they have any awareness of the rest of the world, then your CD better combine rage-rap, country linedancing, Chinese opera, ambient techno trance, Hungarian folk songs, and the free jazz of Ornette Coleman. (Hey - you said “all styles” didn’t you?)

This example is extreme, but constantly remember: people know nothing about you, or your background, or where you’re coming from. If you say you sound “totally unique” - then you better not have any chords, drums, guitars, words, or any sounds that have ever been made in the history of music.

When you speak to the world, you are speaking to strangers from all kinds of backgrounds and
tastes.

Open your mind. Realize you don’t sound like all styles, and you’re not totally 100% unique.

Do them a favor. Don’t assume anything. Say what it is you sound like. Narrow it down a bit.

If you do this in a creative way, (“We sound like the Incredible Hulk having sex.”) - you can intrigue people and make them want your CD, or want to come to your next show. Whereas if you had said, “Everything” - then you didn’t make a fan.


Matterhorn Project MOO! bei swissinfo.ch und Schaltkreis-Wiki

Februar 14, 2008

Unter dem witzigen Titel “The Swiss cow that became a cult mooves on” hat der Journalist Robert Brookes bei swissinfo.ch ein aktuelles Interview mit Matterhorn Project veröffentlicht. Darin gibt’s allerlei Background-Information zu einem der verrücktesten Schweizer Pop-Projekte und seinen Machern Stella & PJ Wassermann.

Gleichzeitig ist auf dem der Neuen Deutschen Welle gewidmeten NDW-Wiki ein Eintrag zu Schaltkreis Wassermann entstanden, unserem ältesten Projekt, inclusive ausführliche Discographie. Besser als auf unserer eigenen Schaltkreis-Website, zum Glück gibt es Fans…


Die grössten Schweizer Hits

Dezember 3, 2007

Gestern waren Stella und ich als VIP-Gäste eingeladen beim Schweizer Fernsehen zum Finale von “Die grössten Schweizer Hits”. Zuvor hatten wir bereits mit MUH! / Matterhorn Project als Nominierte an einer der Sendungen teilgenommen.

Es hat mich und viele andere anwesende Musiker sehr gefreut, dass das Schweizer TV mit dieser gut gelungenen Sonntagabend-Serie die Schweizer Musik-Szene geehrt hat. Eine Wertschätzung war hier spürbar, die wir viele Jahre schmerzlich hatten vermissen müssen. Ich kann mich gut erinnern an die vielen fruchtlosen Diskussionen mit Radio- und Fernsehredaktoren, die früher einfach der Meinung waren, Schweizer Musik sei irgendwie minderwertig.

Davon war nun gar nichts mehr zu spüren. Im Gegenteil, es war schon fast verblüffend zu sehen, wie stilistisch breitgefächert die Szene daherkommt und wie professionell die Qualität praktisch durchgehend war. Zudem herrschte unter den Musikern ein familiärer Geist über alle Stilrichtungen hinweg. Und es hat einfach Spass gemacht, im Publikum zu sitzen und sich die Highlights der CH-Szene servieren zu lassen.

Ein grosses Danke an die Redaktion unter Toni Wachter, an das witzige Moderatoren-Team Sven Epiney, Francine Jordi, Beni Thurnheer und Roman Kilchsperger sowie an alle, die hinter den Kulissen mitgewirkt haben!

Persönlich hat es uns sehr gefreut, dass einige jüngere Musiker, zB Schwegi aus Baschis Band, sich uns gegenüber als Fans von MUH! geoutet haben. Für viele war MUH! in der Kindheit offenbar ein prägendes Erlebnis gewesen. Wir sind gespannt, wie die heutigen Kids auf unseren MOO! Remix 08 reagieren werden…

Matterhorn Project an der After-Show-Party bei TV DRS
Matterhorn Project an der After-Show-Party bei TV DRS
Foto: Bruno Torricelli


Stella Wassermann im Vertrieb von silenzio.de

November 12, 2007

Diesen Frühling hat Stella Wassermann ihr neues Album “L’Ame de la Lune” in der Schweiz veröffentlicht. Nun wird ihre CD, die stilistisch im Bereich von Ibiza-Chillout, Ambient und New Age angesiedelt ist, in Deutschland von silenzio.de vertrieben.

“Ich freue mich sehr”, sagt Stella Wassermann, “dass ich nun bei silenzio bin, da fühle ich mich zuhause.” Ebenfalls bei silenzio.de erhältlich ist Stellas erstes Solo-Album The Palace of Yin. Der Pariser Star-DJ Claude Challe hatte einen Track aus dieser CD auf seiner berühmten “Nirvana Lounge”-Compilation eingesetzt.

Stella Wassermann

Und hier geht’s zu Stella’s Website


Toni Vescoli: “Ich war nie ein Hippy”

November 6, 2007

Letzten Sonntag waren wir mit MUH! von Matterhorn Project zu Gast bei “Die grössten Schweizer Hits” von TV DRS. Wir waren im Publikum platziert und kamen uns wie Aliens vor in der grossen Unterhaltungs-Show, wo der Aufnahmeleiter stets rumturnte und zum Applaus und Schunkeln animierte.

Am meisten Eindruck machte mir aber Toni Vescoli, der mit seiner Gruppe “Les Sauterelles” und der Single “Heavenly Club” den Abend für sich entschied und nun ins Finale darf. Vor der Sendung sprach ich ihn auf die guten alten 60er Jahre an, in denen er mit seiner Gruppe die grössten Erfolge gefeiert hatte. Doch da war ich an den Falschen geraten, dezidiert stellte er richtig: “Ich war nie ein Hippy. Hippies sind arbeitsscheu und schmuddelig. Ich hatte Familie und habe immer gearbeitet.” Ich konnte gerade noch einwenden, dass er das Hollywood-Diffamierungs-Cliché von Hippies verbreite, da wurden wir schon getrennt, weil die Sendung losging.

Während der Show sprach Moderator Sven Epinay den Toni darauf an, dass in seinem Hippie-Song das Thema “high” besungen werde. Da beeilte sich Toni, weinselige Geschichten zu erzählen, und dabei weiss doch jeder, dass die Hippies auf Shit und Trips standen. Da verdankt einer seine Karriere dem Hippie-Habitus, den Hippie-Kleidern und den Hippie-Texten, und dann streitet er alles ab.

Toni, deinen Song finde ich toll, aber dich verstehe ich nicht…


MUH! von Matterhorn Project bei “Die grössten Schweizer Hits”

Oktober 30, 2007

MUH! von Matterhorn Project ist nominiert für “Die grössten Schweizer Hits”, und wir treten am 4. November um 20.00h bei TV DRS auf! Eine freudige Ueberraschung für uns, denn wir hatten im Vorfeld von der ganzen Angelegenheit überhaupt nichts mitbekommen.

TV DRS hat einen Videoclip zu MUH! gedreht, und es wird ein kurzes Gespräch mit den Moderatoren geben. Und dann hoffen wir natürlich, dass du und die anderen Fernseh-Zuschauer uns per Voting ins Finale vom 2. Dezember befördern werden!

MUH!

Background-Info
• Die Single MUH! mit den singenden Kühen stieg im April 1985 auf Platz 2 der Schweizer Hitarade und blieb dort für drei Wochen. MUH! war der erste Schweizer Ethno-Pop-Hit. Der Song wurde in halb Europa, Japan und auch in Südafrika veröffentlicht, wo er auf Platz 5 kam. Die englische Popgruppe Inspiral Carpets benutzte MUH! jahrelang als Intro für ihre Bühnenshows, der Song ist auch auf ihrer Jubiläums-DVD “Live At The Brixton Academy” vertreten. In Austin, Texas, ist MUH! bis heute im Studentenradio populär, texanische Studenten besuchten Matterhorn Project in der Schweiz.

MattPro-Covers

• Der zweite Single-Hit von Matterhorn Project heisst Yo-Lollo-Diuh, er kam auf Platz 8 der CH-Charts. Das erste Album namens “Matterhorn Project” kam auf Platz 26, es war das erste Album von Schweizer Künstlern, das zwei Topten-Hits enthielt.

Stella und PJ 1985

• Matterhorn Project besteht aus Stella & PJ Wassermann. Beide sind Pioniere der elektronischen Musik in der Schweiz. Erstes Aufsehen erregten sie (nach einigem Anti-AKW-Politrock-Geplänkel) mit ihrem experimentell-elektronischen Projekt Schaltkreis Wassermann und ihrer ersten Single Sex is out, ich bin geklont, die es 1980 in den deutschen Independent Charts auf Platz 3 brachte. Danach kam das Album Psychotron, das 1981 in den englischen Synthesizer Charts auf Platz 7 auftauchte.

• Nach Schaltkreis kam 1985 MUH!, dessen spektakuläre Sampling-Effekte technisch erst durch den revolutionären Musikcomputer Fairlight IIx möglich geworden waren. Damals gab es in der Schweiz nur drei Fairlights: einen bei Boris Blank von Yello, einen im elektronischen Studio der Musikakademie Basel und einen bei MattPro, die das sündhaft teure Instrument durch Werbejingles und Filmsoundtracks finanzierten.

• Stella & PJ Wassermann haben bis heute musikalisch immer weitergearbeitet. Stella hat ihre Solo-Linie mit orientalisch inspiriertem Chillout aufgebaut, diesen Frühling erschien ihr zweites Album L’Ame de la Lune. Vom ersten Album The Palace of Yin hatte der Pariser Star-DJ Claude Challe den Song Secret Place auf seiner Compilation Nirvana Lounge 3 verewigt. Stella unterrichtet auch orientalischen Tanz.

• PJ Wassermann hat als Produzent mit verschiedensten Künstlern gearbeitet. 1996 veröffentlichte er das psyTrance-Album Pyramids unter dem Namen Eternal Bliss. Dieses Projekt führt er heute mit seinem Sohn Sean weiter, ein neues Album wird zu Beginn nächsten Jahres erwartet. PJ hat ebenfalls ein Solo-Album veröffentlicht, es heisst Triple E, und eine zweite Solo-CD ist in Vorbereitung. Im Frühling 2007 war er als Produzent von “Der Eisbär” in den deutschen Charts mit dem Kinder-Popsong “Knut ist gut!”. PJ arbeitet zurzeit an neuen Schaltkreis-Tracks (zusammen mit Electroking-DJ Tony White), und er bereitet eine Live-Show mit seiner eigenen Musik vor. Neben der Musik entwickelt PJ Datenbanken, unter anderem zeichnet er verantwortlich für die Realisation von phontastic.ch, dem Online-Vertriebssystem für unabhängige Schweizer Musiker.


Ist Gratis-Musik unausweichlich?

Oktober 5, 2007

Einmal mehr propagiert ein bekannter Web-Autor die Gratis-Musik: unter dem Titel “The Inevitable March of Recorded Music Towards Free” schreibt diesmal TechCrunch-Gründer Michael Arrington. Sein Haupt-Argument: die Replikations- und Distributionskosten von Musik auf dem Web tendieren gegen Null, und somit müsse gemäss Grundgesetzen der Oekonomie die aufgezeichnete Musik gratis sein.

Wie die meisten seiner Mitstreiter lässt Arrington völlig ausser Acht, dass die Herstellung eines Musikmasters mit Arbeit und Kosten verbunden ist, auch wenn die Preise für Aufnahme-Equipment extrem gefallen sind. Ironischerweise befindet er sich damit in der Gesellschaft des OldSchool-Musicbusiness, das auch gerne davon ausgeht, dass eine Master-Aufnahme keinen betriebswirtschaftlichen Wert darstellt.

Arrington geht auch davon aus, dass alle Musiker automatisch Live-Musiker sein müssten, und ihr Einkommen mit Auftritten bestreiten könnten. Gerade im Bereich der elektronische Musik ist meist das Gegenteil der Fall: die Musiker arbeiten primär im Studio.

Angesichts der nach wie vor massiven P2P-Downloads (gib mal deinen Lieblingstrack bei Skreemr ein) und dem Versagen bzw. der Nicht-Akeptanz der DRM-Systeme, ist allerdings immer mehr anzunehmen, dass eine Flat Fee der einzige Ausweg aus dem Musik-Dilemma sein wird. Also sozusagen ein Musik-Abonnement, das der Nutzer monatlich bezahlt und das ihm freien Zugang zum gesamten Musik-Katalog bietet.

Als Kommentar habe ich bei Michael Arrington’s Blog geschrieben:
Michael is right as far as the big labels are concerned. He’s wrong about the artists because he’s unclear about the word “production” in music. On the one hand production means replication and that’s where he’s right. On the other hand it means the creation of a master tape or, today, a master file and that’s where he’s wrong.

A lot of work and money goes into the production of a master file - composers and lyricists work on it, performing musicians and engineers, too, and someone has to finance it. These people are the original owners of this piece of recorded music. It’s not just about fairness but it touches the most basic fundamentals of our economy and our ethics if these master owners are dispossessed.

In the past there have been many cases where the big labels have dispossessed the artists. Let’s not repeat the same wrongfulness by expecting recorded music to be free. Free music is theft unless it’s consciously been given away by the master owners.


Berlin ist einfach geil.

September 24, 2007

Letzte Woche war wieder PopKomm, und ich nahm gerne die Gelegenheit wahr, einmal mehr nach Berlin zu pilgern. Bei meinen nächtlichen Streifzügen genoss ich wie immer die unglaubliche Vielfalt an Clubs und Konzertlokalen und natürlich an Kreativem aller Art.

Besonders gut gefallen haben mir:

In der Kulturbrauerei der Techno-Live-Elektroniker Soman. Wirklich live schien mir das zwar nicht - ein bisschen die fertigen Tracks durch den Filter ziehen und hin und wieder durch Tastendruck einen Flanger aktivieren - doch Somans Sound hat Power, und er bot eine charismatische Gestik, die seine Fans zum Kreischen brachte.

Das Reggae-Festival in der Revalerstrasse, wo eine durchgehend weisse französische Reggaeband echt schwarzen Groove brachte - und gut gespielt.

Felix da Housecat in der Arena. Er bot einen abstrakten und echt deliriösen Techno/House-Set, dessen Wirkung durch die spitzenmässige Lightshow noch massiv verstärkt wurde: rund um den Dancefloor hingen sicher über hundert ca. 10m lange Lichtstäbe mit jeweils Dutzenden von roten, blauen und weissen Lichtquellen, die offensichtlich dreidimensional gesteuert werden konnten, sodass sich die Lichtfiguren rhythmisch im Raum bewegten - sehr beeindruckend.

Für mich der Höhepunkt: eine kleine Gartenkneipe namens Heinz Minki mit einem Miniatur-PsyTrance-Floor, auf dem höchstens neun Leute gleichzeitig abtanzen konnten. Ich habe keine Ahnung, wer aufgelegt hat, aber es war wirklich gut.

Toll finde ich alle die kleinen Clubs und Cafés, billig eingerichtet mit Sperrmüll-Sofas, stets total kreativ, liebevoll und häufig sehr skurril gestaltet und fast immer mit einer DJ-Booth bestückt. Meist spielt ziemlich spezielle Musik. Gleich daneben dann zum Beispiel ein Bestattungsunternehmen mit Särgen im Schaufenster, und an der Scheibe hängt ein A4-Blatt mit handgemaltem Werbetext: “Der Tod gehört zum Leben.” Nicht weit davon das Café Wendel, wo junge Intellektuelle endlos Cigaretten schloten und bis in die frühen Morgenstunden Gott und die Welt diskutieren.

Berlin ist einfach geil.


Apple stellt Logic Studio vor

September 12, 2007

Ewig hat das Warten gedauert. Wenn auch bereits LogicPro 7 ein wunderbares und vollständiges Studio im Rechner darstellte, so hat man sich doch diese und jene Verbesserung gewünscht. Nun hat Apple heute Logic Studio vorgestellt. Darin ist nicht nur LogicPro 8 enthalten, sondern auch die neue Anwendung Mainstage für Live-Gigs! Ich bin total gespannt und werde aus der Praxis berichten, sobald ich das Teil in den Fingern halte.

Bemerkenswert: Apple verzichtet ab sofort auf den Dongle! Der Preis ist ja ohnehin schon praktisch geschenkt, bei den unglaublichen Features, die Logic Studio mit sich bringt. Falls nun nicht ein Aktivierungs-Schema übers Web zur Anwendung kommt, wird sich Logic Studio raubkopieren lassen. Das kann nur so interpretiert werden, dass uns Apple primär die Rechner verkaufen will, und nicht die Software.

www.apple.com/logicstudio

Hier der Pressetext von Apple Schweiz:
Für gerade einmal CHF 699.- erhalten Musiker mit dieser umfangreichen Suite professioneller Werkzeuge alles, was man braucht, um im Studio oder auf der Bühne zu komponieren, zu produzieren und zu performen. Logic Studio enthält Logic Pro 8, ein bedeutendes Upgrade, das ein intuitives neues Interface mit Logics renommierter Klangqualität und festem Timing kombiniert. Mit MainStage bietet Logic Studio eine innovative neue Anwendung für Live Auftritte, die den Mac in ein leistungsstarkes Live-Rig verwandelt. Logic Studio beinhaltet zudem Apples professionelle Audio Post-Production-Software Soundtrack Pro 2. Desweiteren umfasst die Suite Studio Instruments, bestehend aus 40 hochqualitativen Instrumenten; Studio Effects, mit 80 professionellen Effekt-Plug-Ins; eine gewaltige Bibliothek mit Studiosounds und eine umfangreiche Zusammenstellung von Produktionsprogrammen.

“Vom intuitiv zu bedienenden und Spass machenden GarageBand bis hin zu dem komplett neuen Logic Studio - es gab nie einen besseren Zeitpunkt um als Musiker mit dem Mac zu arbeiten”, sagt Rob Schoeben, Vice President Applications Product Marketing von Apple. “Für weniger als 500 Euro verwandelt Logic Studio den Mac in das leistungsstärkste Musikinstrument der Welt.”

Den Kern von Logic Studio bildet Logic Pro 8, jetzt mit einem intuitiven Ein-Fenster-Interface für sofortigen Zugriff auf die leistungsstarken Musikkrea- tions- und Produktionsfunktionen, darunter “snap-to-transient” Auswahl sowie samplegenaues Editieren direkt im Arrangierfenster. Neue Audio- produktionswerkzeuge wie zum Beispiel “Quick Swipe Comping” und die dynamische Erstellung von Kanalzügen beschleunigen das Erledigen alltäglicher Aufgaben. Logic Pro 8 bietet zudem die Möglichkeit zur durchgehenden Surround-Produktion, durch innovative Surround Panning-Regler, Mehrkanal-Spuren und -Busse und die Unterstützung realer Surround-Software-Instrumente und -Effekte.

MainStage verwandelt den Mac in ein leistungsfähiges Rig. Egal ob man damit Musik zu Hause macht, es in einer Probensituation verwendet, oder vor Publikum spielt: MainStage erzeugt einen verlässlichen, konsistenten Klang. Bildschirmbedienelemente koppeln die Software-Plug-Ins mit den Hardware-Drehreglern, -Fadern und -Knöpfen, so dass Musiker einen Liveauftritt auch weiterhin mit ihrer gewohnten Lieblingsausrüstung bestreiten können. Eine leicht lesbare, interaktive Anzeige, die speziell dafür entworfen wurde auch über grössere Distanzen bei schummerigen Licht erkennbar zu sein, zeigt exakt die Informationen an, die man auf der Bühne benötigt. Professionelle Vorlagen erleichtern das Set-Up, wodurch die Musiker mehr Zeit erhalten ihren eigenen, einzigartigen Sound zu erkunden und zu kreieren.

Soundtrack Pro 2 ist die perfekte Software für die musikalische Untermalung bewegter Bilder mit professionellen Bearbeitungswerkzeugen und nahtloser Film- und Videointegration. Es erleichtert alle Aspekte des Audio Post-Produktions-Prozesses. Musiker können ihre Filmmusik in Logic Pro 8 komponieren und anschliessend Soundtrack Pro 2 verwenden, um die Dialoge zu bearbeiten, Soundeffekte zu entwerfen und den Mix in filmischem Klang zu vervollständigen.

Mit 40 Instrumenten-Plug-Ins versetzt Studio Instruments Musiker in die Lage auf nahezu alle nur vorstellbaren Klänge zurückzugreifen und mit diesen Sounds zu spielen. Es beinhaltet weiterentwickelte Versionen des Ultrabeat-, Sculpture- und ES2-Synthesizers und des Samplers EXS24. Studio Effects enthält ein neues Delay-Designer-Plug-In, das weitestgehende Kontrolle über individuelle Delay-Taps bietet. Das Space Designer-Plug-In bietet jetzt die True Surround-Weiterentwicklung für die Multikanalaudioverarbeitung. Logic Studio gibt Musikern eine gewaltige Bibliothek mit Studiosounds bestehend aus den Inhalten der fünf Jam Pack-Sammlungen und der Soundlibrary von Final Cut Studio 2 an die Hand. Insgesamt 18.000 Apple Loops, 1.300 EXS Instrumente und 5.000 Soundeffekte der verschiedensten Genres und Stilrichtungen stehen somit dem Logic Studio Nutzer zur Verfügung. Die Produktionsprogramme bestehen aus WaveBurner für das Mastering von CDs, Compressor 3 für das Kodieren im Surround-Format, einer speziellen Apple Loops-Applikation sowie einem neuen Impuls Resonanz-Programm zum Erfassen der Akustik einer realen Auftrittsumgebung.

Preise und Verfügbarkeit
Logic Studio ist ab sofort zu dem empfohlenen Verkaufspreis von CHF 699.- inkl. Mwst. über den Apple Store (www.applestore.ch), die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel erhältlich. Registrierte Nutzer von Logic Pro 7 erhalten ein Upgrade auf Logic Studio für CHF 279.- inkl. Mwst. Kunden, die Logic Pro 7 an oder nach dem 1. August 2007 erstanden haben, sind zu einem kostenfreien Upgrade auf Logic Studio berechtigt (gegen eine geringe Liefer- und Bearbeitungsgebühr). Die vollständigen Systemvoraussetzungen, sowie ausführlichere Informationen zu Logic Studio, darunter eine Liste zertifizierter, kompatibler Hard- und Software findet man unter www.apple.com/chde/logicstudio

www.apple.com/logicstudio

Anmerkung: diesen Text habe ich für den “MUS-Falter” der Macintosh Users Switzerland geschrieben.


Schaltkreis Wassermann wieder mal als Bootleg

August 17, 2007

Bei Piccadilly Records in London gefunden: unser 1981er Track “LUX”, den wir damals unter Schaltkreis Wassermann als Soundtrack zu einem Experimentalfilm produziert hatten. Erstmals erschienen auf dem psychdelischen Album Psychotron, frühe synthetische Computermusik, heavy spaced-out, mit Synth-Pop-Tracks dazwischen.

Und nun als Vinyl-Bootleg. Da verdienen wir zwar kein Geld, wie immer bei Schaltkreis, aber es ist ein nettes Kompliment nach 26 Jahren.

Der Text von Piccadilly Records
Schaltkreis Wassermann / Peter Jacques Band : Lux / Fly With The Wind
Supersound
Schaltkreis Wassermann - Lux
Peter Jacques Band - Fly With The Wind
Schaltkreis Wassermann - Lux (33rpm)
Supersound #19. A quarter of a century ago Schaltkreis Wassermann’s “Psychotron” album was the precursor to Delia Gonzalez & Gavin Russom’s “Days Of Mars”. It yielded the complex synthesizer opera “Lux”, which can be played at 45 or 33 depending on how monged you are. 1978’s “Fly With The Wind” by Peter Jacques Band comes from disco producer Jacques Fred Petrus of Change fame.
12″ - UND019 - £6.99
Each pressing limited to 350.

Schaltkreis Wassermann - Psychotron

Auf der Schaltkreis-Website gibt’s übrigens ein gratis mp3 zum Downloaden.

Danke an Alex Gloor für den Hinweis…