Oregon: erstes Cannabis-Café eröffnet

November 20, 2009

In Portland/Oregon wurde das erste offizielle Cannabis-Café der USA eröffnet, wo Inhaber einer Medical Marijuana Card gemeinsam ihre Medizin einnehmen und dabei soziale Kontakte pflegen können. In der Bartheke sind Vaporizer eingelassen, zur freien Benutzung der Gäste. Es findet kein Verkauf von Cannabis statt.

Politisch ist die Eröffnung des Cafes ein erster Test der neuen Politik Obamas, die der DEA Angriffe auf Cannabis-Institutionen verbietet, die nach Gesetz des jeweiligen Bundesstaates legal sind.


US-Mediziner für mehr Cannabis-Forschung

November 17, 2009

AMA, der grösste amerikanische Aerzte-Verband fordert die Regierung auf, die Klassifizierung von Cannabis unter „Schedule 1″ zu überdenken. Mit „Schedule 1″ werden Substanzen ohne jeglichen medizinischen Wert bezeichnet, zum Beispiel Heroin. Die Aerzte verlangen, dass Cannabis aus dieser Kategorie herausgenommen wird, um die medizinische Forschung zu erleichtern.

„Our American Medical Association (AMA) urges that marijuana’s status as a federal Schedule I controlled substance be reviewed with the goal of facilitating the conduct of clinical research and development of cannabinoid-based medicines,“ so das AMA statement (PDF).

Mehr Info bei CBS-News und bei NORML.


Drogen: gefeuert, weil er die Wahrheit sprach

November 9, 2009

Professor David Nutt verlor seinen Job als Chef-Drogenberater der britischen Regierung, weil er als Wissenschatler darauf beharrte, die aus der Forschung gewonnene Wahrheit zu sagen, nämlich dass Cannabis weniger gefährlich ist als Alkohol, und dass die Substanz MDMA (auch als „Ecstasy“ bekannt) im Gefahrenpotenzial tiefer liegt als das Reiten eines Pferdes.

England hatte Cannabis 2004 in der Klassifikation von B auf C heruntergestuft. Nun hat die aktuelle Regierung Cannabis letztes Jahr Cannabis wieder herauf gestuft – völlig entgegen der wissenschaftlichen Ratschläge des „Advisory Council on the Misuse of Drugs“.

Ein zweites Mitglied des Berater-Teams, Dr. Les King, ist aus dem Rat zurückgetreten, weil die Regierung konsequent alle wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Drogen ignoriert. Weitere Rücktritte sind angekündigt worden.

Mehr Info bei BBC und Alternet.


72 Prozent für Cannabis-Legalisierung

November 4, 2009

Die Wählerschaft des amerikanischen Ski-Orts Breckenridge (Colorado) hat mit 72 Prozent der Legalisierung von Cannabis zugestimmt. Eine Unze (28g) pro Person gilt nun als legal.

Die Entscheidung hat weitgehend symbolischen Charakter, da Staats- und Bundesgesetze weiterhin gelten. Jedoch wirkt sie sich auf die Prioritäten der lokalen Polizei aus.

„This votes demonstrates that Breckenridge citizens overwhelmingly believe that adults should not be punished for making the safer choice to use marijuana instead of alcohol,“ said Sean McAllister, chair of Sensible Breckenridge and a member of the NORML Legal Committee.

Hier noch ein Video-Statement von Jessica Corry, Mitglied der Republikanischen Partei! Sogar dort bewegt sich was…


US-Regierung stoppt Unterdrückung von medizinischem Cannabis

Oktober 19, 2009

Na, das macht doch Freude: nun gibt die US-Regierung unter Präsident Obama die offizielle Weisung an die Drug Enforcement Agency DEA, dass medizinische Cannabis-Konsumenten in den 14 Bundesstaaten nicht mehr verfolgt werden dürfen, wo Medical Cannabis legalisiert worden ist. Das nimmt auch den Druck von den Pflanzern und Verteilstellen, die in den letzten Jahren immer wieder Opfer von Razzien und mutwilliger Zerstörung durch DEA-Agenten geworden sind. Weiterhin verfolgt wird der Verkauf an Minderjährige, sowie Geldwäscherei und illegaler Waffenbesitz.

Spiegel-Online, HuffingtonPost, 20min-Online

Kritiker merken allerdings an, dass es sich beim Memo der Obama-Regierung immer noch um eine mehr oder weniger unverbindliche Weisung handelt. Im amerikanischen Parlament ist der Gesetzesentwurf House Bill 2835 hängig, der der DEA weitere Eingriffe verunmöglichen würde.


Tabak und Cannabis bei US-Teenagern

Dezember 26, 2007

Auf alternet.org sind interessante Zahlen zur Entwicklung von Tabak- und Cannabiskonsum unter Teenagern in den letzten 15 Jahren zu finden: If Tobacco Regulation Works, Why Not Regulate Marijuana?

Im Jahre 1992 haben 3.7 Prozent der amerikanischen Achtklässler Marijuana konsumiert, 2007 waren es 5,7 Prozent. Bei den Zwölftklässlern stieg der Konsum von 11,9 auf 18,8 Prozent. Dies trotz harschester Repression.Bei den Cigaretten hingegen, wo Prävention und regulierte Abgabe praktiziert wurden, sank der Konsum bei den Achtklässlern von 27,8 auf 21,6 Prozent, bzw. bei den Achtklässlern von 15,5 auf 7,1 Prozent. Unter den Zehntklässlern wird heute sogar leicht mehr Marijuana konsumiert als Cigaretten.

Diese Zahlen müssten all den Repressionsfanatikern zu denken geben. Tun sie aber nicht, denn beim Cannabis geht es um Ideologie und Kulturkampf, nicht um Vernunft.

Hier noch ein paar weitere interessante US-Zahlen, aus einem Kommentar von thoughtcriminal bei alternet.org:

The leading causes of death in 2000 were tobacco (435,000 deaths; 18.1% of total US deaths), poor diet and physical inactivity (400,000 deaths; 16.6%), and alcohol consumption (85,000 deaths; 3.5%). Other actual causes of death were microbial agents (75,000), toxic agents (55,000), motor vehicle crashes (43,000), incidents involving firearms (29,000), sexual behaviors (20,000), and illicit use of drugs (17,000).

A sane drug policy would apply equally to alcohol, tobacco, cannabis, opium, cocaine and to other drugs. Recreational drugs could be made legal, sold to people at licensed locations (just as alcohol and tobacco are today), and the taxes would go to state and local governments. Laws banning drug use by minors, illicit traffic, and so could be implemented.

Today, around half of all newly sentenced prisoners are drug offenders (In 1970, it was 16%). Of the 2.2 million people in U.S. prisons, perhaps a quarter are there on non-violent drug charges. Since it costs as much as $50,000 a year to hold and feed a prisoner, releasing all those people (around half a million people) would save the government about $25 billion dollars a year!


Der wahre Grund fürs Cannabisverbot

Dezember 24, 2007

Harry J. Anslinger, war der erste Anti-Cannabis-Kreuzzügler in den USA. Zuvor war er während der Alkoholprohibition Chef der Alkohol-Polizei gewesen. Nach dem Ende der Prohibition brauchte er ein neues Betätigungsfeld für sich und seine Polizisten. Hier seine Begründung vor dem US-Kongress im Jahre 1937:

„Es gibt 100′000 Marijuana-Raucher in den USA, und die meisten sind Neger, Latinos, Filipinos und Unterhalter. Ihre satanische Musik, Jazz und Swing, kommt aus dem Gebrauch von Marijuana. Dieses Marijuana bringt weisse Frauen dazu, sexuelle Beziehungen mit Negern, Unterhaltern und anderen einzugehen.“

Rassismus, Sexualneid und Hass auf kreative Entertainer waren also die wahren Gründe für das Verbot von Cannabis. Hinzugekommen sind damals schon die Konkurrenzängste der aufstrebenden Nylon-Industrie, damals verkörpert durch die Firma Dupont, und der Papier-Industrie, die dannzumal vom Zeitungsmagnaten Hearst beherrscht wurde. Später, in den 60er-Jahren war das Hanfverbot das probate Mittel, um die Hippie-Kultur zu unterdrücken.

(„There are 100,000 total marijuana smokers in the US, and most are Negroes, Hispanics, Filipinos, and entertainers. Their Satanic music, jazz, and swing, result from marijuana use. This marijuana causes white women to seek sexual relations with Negroes, entertainers, and any others.“")


Alle 38 Sekunden wird ein Cannabis-Konsument in den USA verhaftet.

Oktober 6, 2007

Gemäss dem neuesten FBI-Report wurden 2006 in den USA 829′625 Personen wegen Verstössen gegen das Cannabis-Verbot festgenommen, was einen Zuwachs von fast 15% gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Etwa 89% der Festgenommenen wurden lediglich wegen Besitz und Kosnum angeklagt. Etwa 30 Prozent von ihnen sind 19 Jahre oder jünger. Auf die Erhältlichkeit von Cannabis in den USA hat diese enorme Repression keinen Einfluss, Hanf ist im Gegenteil die grösste Cash Crop der USA.

Gemäss einer neuen Studie von drugscience.org geben Amerikaner pro Jahr etwa 113 Millarden Dollar für Cannabis aus. Dem Staat entgehen durch die Prohibition etwa 30 Millarden USD jährlich. Zynischerweise kann man annehmen, dass die Prohibition vor allem dem Zweck dient, die Schwarzmarktpreise hochzutreiben und damit die Profite des Schwarzmarkt-Akteure zu vergrössern.

Hier der Presstext von NORML:

Washington, DC: Police arrested a record 829,625 persons for marijuana violations in 2006, according to the Federal Bureau of Investigation’s annual Uniform Crime Report, released today. This is the largest total number of annual arrests for pot ever recorded by the FBI. Marijuana arrests now comprise nearly 44 percent of all drug arrests in the United States.

„These numbers belie the myth that police do not target and arrest minor marijuana offenders,“ said NORML Executive Director Allen St. Pierre, who noted that at current rates, a marijuana smoker is arrested every 38 seconds in America. „This effort is a tremendous waste of criminal justice resources that diverts law enforcement personnel away from focusing on serious and violent crime, including the war on terrorism.“

Of those charged with marijuana violations, approximately 89 percent some 738,915 Americans were charged with possession only. The remaining 90,710 individuals were charged with „sale/manufacture,“ a category that includes all cultivation offenses even those where the marijuana was being grown for personal or medical use. In past years, roughly 30 percent of those arrested were age 19 or younger.

„Present policies have done little if anything to decrease marijuana’s availability or dissuade youth from trying it,“ St. Pierre said, noting young people in the U.S. now frequently report that they have easier access to pot than alcohol or tobacco.

“Two other major points standout from today’s record marijuana arrests: Overall, there has been a dramatic 188 percent increase in marijuana arrests in the last 15 years — yet the public’s access to pot remains largely unfettered and the self-reported use of cannabis remains largely unchanged. Second, America’s Midwest is decidedly the hotbed for marijuana-related arrests with 57 percent of all marijuana-related arrests. The region of America with the least amount of marijuana-related arrests is the West with 30 percent. This latter result is arguably a testament to the passage of various state and local decriminalization efforts over the past several years.”

The total number of marijuana arrests in the U.S. for 2006 far exceeded the total number of arrests in the U.S. for all violent crimes combined, including murder, manslaughter, forcible rape, robbery and aggravated assault.

Annual marijuana arrests have nearly tripled since the early 1990s.

„Arresting hundreds of thousands of Americans who smoke marijuana responsibly needlessly destroys the lives of otherwise law abiding citizens,“ St. Pierre said, adding that over 8 million Americans have been arrested on marijuana charges in the past ten years. During this same time, arrests for cocaine and heroin have declined sharply, implying that increased enforcement of marijuana laws is being achieved at the expense of enforcing laws against the possession and trafficking of more dangerous drugs.

St. Pierre concluded: „Enforcing marijuana prohibition costs taxpayers between $10 billion and $12 billion annually and has led to the arrest of nearly 20 million Americans. Nevertheless, some 94 million Americans acknowledge having used marijuana during their lives. It makes no sense to continue to treat nearly half of all Americans as criminals for their use of a substance that poses no greater – and arguably far fewer – health risks than alcohol or tobacco. A better and more sensible solution would be to tax and regulate cannabis in a manner similar to alcohol and tobacco.“


Ibiza-Update 2, Juli 07

Juli 29, 2007

In den Sommermonaten fahren manche Leute hier wie vom Teufel besessen, wahrscheinlich sind sie es auch. Immer wieder sieht man waghalsige Ueberholmanöver auf kurvigen, unübersichtlichen Strassen und immer wieder Wracks am Strassenrand. Letzthin wurden wir Zeugen eines grausigen Unfalls, wo einem alten Bauern beide Beine abgerissen und der Rest seiner Leiche über ein Kilometer mitgeschleppt wurde. Der Todesfahrer, ein junger Brite, fuhr dann in seinem demolierten Auto noch zehn Kilometer weiter, bis er sich der Polizei stellte. Es ist beängstigend.

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Strassenmarkierung auf Ibiza

Gestern im „Diario de Ibiza“ die Geschichte eines ungarischen Pärchens, deren Leichen im Wald gefunden wurden. Er hatte sie offenbar in einem perversen Sexual-Akt erwürgt und dann, vielleicht erschreckt über seine nicht unbedingt so gewollte Tat, sich selbst umgebracht.

Im Leserbrief-Teil derselben Zeitung beklagt sich die Halterin einer Strandkneipe bei San Antonio (britisch besetztes Gebiet), dass ihre Familie täglich von schwer betrunkenen Gästen angepöbelt wird. Es wird ins Lokal gepinkelt, Mobiliar beschädigt und die Zeche geprellt. Letzthin wurde die Schwester der Schreibenden mit mehreren Messerstichen verletzt, und die Guardia Civil brauchte über eine Stunde, um am Ort des Geschehens zu erscheinen. Die Schreiberin vermerkt verbittert, dass beim höchst umstrittenen Autobahnbau des Matutes-Clans die Polizei in Hundertschaften bereitstand, um die Zwangsenteignungen und die Zerstörung von Häusern und Kulturland vor dem Zorn der Bevölkerung zu beschützen.

Wrack
Wieder mal ein Wrack neben der Strasse

In diesem Zusammenhang ist auch die diesjährige Schliessung von einigen Discotheken, Clubs und Bars zu sehen, über die ich in meinem ersten Ibiza-Update geschrieben habe. In seltener Einmütigkeit verkündeten Lokalpolitiker wie auch die britische Botschafterin, dass die Zeit des „Anything Goes“ abgelaufen sei. Nach diversen sensationalistischen Medienberichten hatte das Image Ibizas einen neuen Tiefpunkt erreicht, und dies zu Recht – der Abschaum hat Ibizas touristische Gegenden erobert, man kann es leider nicht anders ausdrücken. Nun soll nach Wunsch der Behörden alles diskreter ablaufen, das war wohl in etwa das Signal an die wegen Drogenhandels geschlossenen Clubs. Amnesia ist inzwischen wieder geöffnet.

Angetrieben von der Geldgier einheimischer und zugewanderter Hoteliers und Geschäftsleute wird einerseits mit Billigreisen alkoholisiertes Proletariat herangekarrt und andererseits hochprofitable Club-, Party- und Drogentouristen, die gnadenlos abgezockt werden mit Eintrittspreisen von 90 EUR in Clubs, wo ein Bier 18 EUR kostet.

Die Politik ist hilflos. Die PP (Partido Popolar) ist nur an Zement und Asphalt interessiert, weil so die herrschenden Clans am meisten absahnen können. Die jetzt herrschenden Sozialisten (die die Wahl mit 38 Stimmen Differenz gewonnen haben) meinen es gut, aber sind weder zur klaren Analyse noch zur durchgreifenden Aktion fähig. Nicht einmal der dringend nötige massive Ausbau des öffentlichen Verkehrs wird angepackt. So geht das Kräftespiel des entfesselten Kapitalismus ungehindert weiter.

Vor Jahrzehnten in den 60er-Jahren, war Ibiza das Paradies der Hippies gewesen. Regiert hatten „Shit und Trips“, also Haschisch und LSD. Das waren Zeiten gewesen, idyllisch und romantisch. Natürlich gab es auch damals private Dramen, aber die Gesamtstimmung war freundlich zu Natur und Menschen. Heute sind Kokain, Ecstasy (womit nicht reines MDMA gemeint ist), Ketamin und GHB die vorherrschenden Drogen – und natürlich vor allem Alkohol in rauhen Mengen. Und weiterhin präsentiert die im Sommer massiv verstärkte Drogenpolizei (Vorsicht auf den Fähren!) stolz ihre Cannabis-Beute, wenn sie wieder mal einen Kleindealer oder einen Touristen mit privatem Drogenproviant erwischt haben.

Trotz allem: wer mehr als nur ein paar wenige Schritte in die Natur tut, weg von Bars und Verkehr, der kann nach wie vor die majestätische Schönheit dieser Insel erleben. Und auf dem Land gibt es immer noch die friedlichen und gemütlichen Szenen sowie stets lächelnde Ibicencos. Ein unglaublicher Kontrast.


DEA bedroht Hausbesitzer von legalen Cannabis-Verteilzentren

Juli 22, 2007

In Kalifornien ist medizinisches Cannabis legal. Nun hat die amerikanische Drug Enforcement Administration (DEA) Briefe an Hausbesitzer verschickt, in deren Räumlichkeiten Hanf an Patienten verteilt wird. Es soll allein in und um Los Angeles etwa 180 solcher Verteilzentren geben. Die DEA droht den Hausbesitzern mit Beschlagnahmung ihrer Häuser und bis zu 20 Jahren Gefängnis.

Diese DEA-Aktion erfolgte wenige Tage, bevor im Repräsentenhaus darüber abgestimmt werden soll, ob der DEA solche Eingriffe untersagt werden, wenn medizinisches Cannabis im jeweiligen Bundesstaat legal ist.

Mehr Informationen bei NORML California.

Hier die Original-Meldung von NORML:

Landlords of Los Angeles Medi-Pot Dispensaries Threatened With Forfeiture, 20 Years in Prison

Los Angeles, CA: The US Drug Enforcement Administration (DEA) has sent letters to the landlords of several medical cannabis facilities in Los Angeles warning owners that they risk arrest and the loss of their property if they continue renting to cannabis dispensaries.

A spokeswoman for the DEA told the Los Angeles Times that the letters were intended to „educate“ property owners that they could face federal prosecution for housing medical marijuana dispensaries. It is estimated that approximately 180 dispensaries are operating in the Los Angeles area.

„This letter shall serve as notice that, after a thorough investigation, the DEA has determined there is a marijuana dispensary operating on the above described property,“ the letter states. „Federal law allows for the seizure of assets, including real property, which have been used in conjunction with the distribution of controlled substances. … It is not a defense to this crime or to the seizure of the property that the facility operating on the property is providing ‘medical marijuana’ under California law including the provisions of California Prop. 215. Violation of this law is a felony crime, and carries with it a penalty of up to 20 years in prison.“

California NORML Coordinator Dale Gieringer called the DEA’s threat a „a serious attack on patients’ access to medical marijuana under California law,“ and noted that the letters were mailed just days before the federal House of Representatives is scheduled to vote on an amendment limiting the US Justice Department’s ability to federally prosecute patients and caregivers who are compliant with state medical marijuana laws.

For more information, please contact Dale Gieringer, California NORML Coordinator, at (415) 563-5858 or visit: http://www.canorml.org.