Drogen: gefeuert, weil er die Wahrheit sprach

Professor David Nutt verlor seinen Job als Chef-Drogenberater der britischen Regierung, weil er als Wissenschatler darauf beharrte, die aus der Forschung gewonnene Wahrheit zu sagen, nämlich dass Cannabis weniger gefährlich ist als Alkohol, und dass die Substanz MDMA (auch als „Ecstasy“ bekannt) im Gefahrenpotenzial tiefer liegt als das Reiten eines Pferdes.

England hatte Cannabis 2004 in der Klassifikation von B auf C heruntergestuft. Nun hat die aktuelle Regierung Cannabis letztes Jahr Cannabis wieder herauf gestuft – völlig entgegen der wissenschaftlichen Ratschläge des „Advisory Council on the Misuse of Drugs“.

Ein zweites Mitglied des Berater-Teams, Dr. Les King, ist aus dem Rat zurückgetreten, weil die Regierung konsequent alle wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Drogen ignoriert. Weitere Rücktritte sind angekündigt worden.

Mehr Info bei BBC und Alternet.

3 Antworten zu „Drogen: gefeuert, weil er die Wahrheit sprach“

  1. Link-Tipps: Britischer Drogenbeauftrager / Depressionen und Straftaten / „Judenbuche“ « Innenansichten des Alkoholismus sagt:

    [...] um gefeuerten britischen Drogenbeauftragen Professor Nutts in deutschen [...]

  2. Link-Tipps: Britischer Drogenbeauftrager / Depressionen und Straftaten / „Judenbuche“ « Innenansichten des Alkoholismus sagt:

    [...] um gefeuerten britischen Drogenbeauftragen Professor Nutt in einem deutschen Blog und bei [...]

  3. Thomas sagt:

    gut, dass manche wissenschaftler sich der hetze gegen jegliche drogen verweigern.
    schade, dass sie deswegen „entsorgt“ werden.

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